Sanieren – Heizungstausch

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Sanieren – Heizungstausch 500 625 Raiffeisen Immobilien

Der Weg zur passenden Heizung

Verschiedenste Energieträger und Heizsysteme werben um die Gunst der Häuselbauer. Wir verraten Ihnen, worauf es bei der Auswahl ankommt.

Noch ist der Winter weit weg – und die Zeit daher ideal für einen Heizungstausch. Oder gar den Umstieg auf einen anderen Energieträger: Holz, Gas, Fernwärme, Pellets, Strom oder Öl sorgen an kalten Tagen in den eigenen vier Wänden für Wärme. Wofür man sich letztendlich entscheidet, hängt sowohl von ökologischen als auch ökonomischen Gründen ab. Fossile Heizanlagen, wie Ölheizungen, sind in der Anschaffung günstig, Pellets- und Hackgutgeräte hingegen sind teurer. Förderungen greifen in diesen Fällen kostendämpfend ein. Bei den laufenden Kosten haben hingegen Holzheizungen die Nase vorn. Aber auch der Platzbedarf, örtliche Gegebenheiten und die Ausrichtung des Hauses sind wichtige Auswahlkriterien: Ersterer fällt beispielsweise ins Gewicht, wenn eine Pelletsheizung angeschafft werden soll, braucht doch ein Pelletstank ausreichend Platz. Letztere wiederum spielt bei einer Solaranlage eine gewichtige Rolle.

Allerdings: Nicht jeder Energieträger und damit nicht jede Heizung passt für jedes Haus. Handelt es sich um einen Neubau oder ein saniertes Haus, bieten sich andere Möglichkeiten als bei einem unsanierten Haus. Denn der Zustand des Hauses bestimmt den Wärmebedarf, nach dem sich wiederum die erforderliche Nennwärmeleistung der Heizung richtet. Je energieeffizienter das Gebäude, desto größer die Palette an geeigneten Energiesystemen. Während eine Wärmepumpenanlage in einem unsanierten Gebäude unter diesen Umständen keinen hohen Wirkungsgrad aufweist, sondern nur viel Energie verbraucht, kann sie in einem Neubau in Kombination mit Fußboden- oder Deckenheizungen für behagliche Wärme sorgen.

Lexikon:

Wärmebedarf und Heizleistung

Der Wärmebedarf, der von Größe, Lage und Bauweise des Gebäudes abhängt, ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der Heizung. Er wird auf der Grundlage, wie hoch bei der statistisch niedrigsten Außentemperatur am Standort die Wärmeverluste jedes einzelnen Raumes über die Außenflächen des Gebäudes sind, berechnet. Dazu wird der Lüftungswärmeverlust addiert. Von diesem Wert leitet man dann die Heizleistung ab.

Checkliste zur Heizungswahl:

  • Klären Sie den Wärmebedarf
  • Berücksichtigen Sie die Ansprüche der Heizungen an Bauweise und Standortbedingungen
  • Bedenken Sie neben den Anschaffungskosten auch den Aufwand für Wartung und Energieträger sowie die Verfügbarkeit der Rohstoffe
  • Prüfen Sie, ob verschiedene Heizsysteme wie ein Gaskessel mit einer thermischen Solaranlage miteinander kombinieren kann.
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